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Symposium Panel 7: Die Rosenthals - Mainz - Lima - Mainz

Logo in verschiedenen Blautönen und schwarz des Festivals Archival Assembly, mit dem Titel "Archive, otherwise", dem Datum und Ort.

Di 29.09.
09:30

  • Kino

    Arsenal

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  • Panelteilnehmer*innen: Carolina Cappa, Julio César Gonzales Oviedo, Daniel Meiller, Markus Ruff, Moderation: Alexandra Schneider, Marc Siegel

Im Jahr 2025 veranstalteten die Fachbereiche Filmwissenschaft und Mediendramaturgie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz einen eintägigen internationalen Workshop mit Wissenschaftler*innenn, Kurator*innen, Studierenden und Archivar*innen zu den Filmen von Kurt und Christine Rosenthal. Die Rosenthals studierten Grafikdesign, Malerei und Film an verschiedenen Einrichtungen, darunter auch an der Fachhochschule Mainz, bevor sie nach Südamerika zogen. Von 1973 bis 1999 lebten sie in Peru und schufen ein breit gefächertes Werk, darunter mehrere Dokumentarfilme, von denen einige im Auftrag deutscher öffentlich-rechtlicher Sender und niederländischer Fernsehsender entstanden. Von 2000 bis zu ihrem gemeinsamen Tod im Jahr 2023 lebten die Rosenthals in Mainz, wo sie weiterhin an Filmen, Gemälden und Büchern arbeiteten. Ihr noch relativ unbekanntes Werk ist Gegenstand eines laufenden Forschungs- und Restaurierungsprojekts, das sich von Berlin über Mainz und Lima bis nach San Sebastián und darüber hinaus erstreckt.

Carolina Cappa ist Filmarchivarin, Professorin und Forscherin. Sie beschäftigt sich mit der Bewahrung und Restaurierung lateinamerikanischer und nicht-kommerzieller Filme und arbeitet dabei mit zahlreichen Archiven und Universitäten zusammen. Derzeit ist sie Leiterin der Forschung an der Elías Querejeta Zine Eskola (EQZE) im Baskenland.

Julio César Gonzales Oviedo ist Postdoktorand an der Universidad de los Andes (Kolumbien), wo er das Projekt Counter-Visualities of Care: Gemeinschaftsarchive, visuelle Kultur und politische Ökologie in den Anden-Páramos leitet. Er ist Mitglied der Forschungs- und Kreativgruppe für Visual Studies and Moving Images an der PUCP sowie des Seminars für Social, Solidarity and Popular Economy an der UNMSM (Peru) und beschäftigt sich mit visueller Kultur, Gemeinschaftskommunikation, politischer Organisation und der Schaffung von Gemeingütern.

Daniel Franz Meiller ist Literaturwissenschaftler, Filmeditor, Filmrestaurator und Archivar. Er studierte Romanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Filmmontage an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg. Von 1995 bis 2006 arbeitete er freiberuflich als Filmeditor für Dokumentar- und Spielfilme. Anschließend war er als Filmrestaurator beim Nederlands Filmmuseum tätig, wo er unter anderem an Projekten zu Johan van der Keuken und zum niederländischen Experimentalfilm arbeitete. Seit 2008 leitet er die Audiovisuellen Sammlungen der Deutschen Kinemathek in Berlin.

Markus Ruff studierte an der Universität der Künste in Berlin im Bereich Visuelle Kommunikation und Kunst und Medien sowie ein Jahr an der Universidad del Cine in Buenos Aires. Beim Arsenal Filminstitut ist er Leiter der Archivprojekte und zuständig für das Sammlungsmanagement sowie Digitalisierungs- und Restaurierungsprojekte. Darüber hinaus führt er Trainings im Bereich Archivierung und Filmerhalt durch.

Alexandra Schneider ist Professorin für Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zu ihren aktuellen Forschungsschwerpunkten zählen: dezentrierte Filmhistoriografie, Medienarchäologie und kritische Mediengeschichte. Sie ist außerdem Principal Investigator in der DFG Research Training Group 3064, ‘Technologies of Witnessing’. Zu ihren jüngsten Publikationen zählt Children Reinventing Cinema. Snapshots from the 21(st) Century, erschienen 2025 bei Meson Press und gemeinsam mit Wanda Strauven verfasst.

Marc Siegel ist Professor für Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt konzentriert sich auf anti-palästinensischen Rassismus. Er ist Herausgeber des zweisprachigen Buches What’s Underground About Marshmallows? Texte by and about Jack Smith (Alexander Verlag, 2026) und Mitherausgeber von Serge Daney and Queer Cinephilia (meson press, 2024). Er ist Mitglied des in Berlin ansässigen Künstlerkollektivs CHEAP und des Vereins palästinensischer und jüdischer Akademiker*innen im deutschsprachigen Raum (PJA).

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